Eigenen Stil finden: Die “Nicht mein Style”-Liste

Du möchtest deinen eigenen Stil finden? Hast du schon genau darüber nachgedacht, was du NICHT magst? Eine “Nicht mein Style”-Liste kann dir helfen, deine Kleidung oder deine Wohnung genau nach deinem Geschmack zu gestalten.

Deine “Nicht mein Style”-Liste anlegen

Gut, du möchtest deinen eigenen Stil finden. Du hast darüber nachgedacht, was du magst und was dir gut steht. Aber hast du auch schon mal darüber nachgedacht, was dir NICHT gefällt? Mit einer “Nicht mein Style”-Liste kannst du einen Überblick darüber bekommen, was du sofort aus deinem Kleiderschrank verbannen solltest.

Am anderen Ende anfangen

Die Idee hinter dieser Liste ist, dass du damit im Grunde von hinten anfängst. Anstatt zu versuchen, herauszufinden, wie all die verschiedenen Kleidungsstücke, die dir gefallen, zusammenpassen. Sei bei der Erstellung deiner “Nicht mein Style”-Liste ruhig kleinlich. Überlege dir ganz genau, was du gar nicht magst. Farben, Muster, Materialien, Texturen, Schnitte, bestimmte Kombinationen, Accessoires, Make-Up, ganzes Outfits – schreib alles auf, was für dich nicht in Frage kommt!

Fragen die du dir stellen kannst, um deine “Nicht mein Style”-Liste zu füllen:

  • “Was trage ich nie?”
  • “Woran (Stile, einzelne Kleidungsstücke) gehe ich immer direkt vorbei?”
  • “Welche Kleidung mag ich an anderen, aber nicht an mir?”
  • “Welche Trends habe ich übersprungen/überspringe ich?”
  • “Was würde ich nicht mal für eine Million Euro tragen?”
  • “Was liegt ganz hinten in meinem Schrank? Mit welchen Kleidungsstücken habe ich es erfolglos versucht?”
  • “Gibt es Läden, in denen ich nie etwas finde?”
  • “Wenn ich ein Kleidungsstück aussortiere, woran liegt das?”
  • “Welche Elemente (Details, Passform, Materialien) hindern mich daran, etwas sonst sehr schönes zu kaufen?”

Erweitere deine “Nicht mein Style”-Liste

Nachdem du jetzt deine “Nicht mein Style”-Liste fertig hast, füge jetzt eine zweite Spalte mit der Überschrift “Ich bevorzuge…” hinzu. Schreibe dann, Punkt für Punkt, alles auf, was gute Alternativen für dich darstellt.

Ganz klar nicht mein Style!
  • grelle, sehr kühle Farben & Pastelltöne
  • Hüfthosen
  • hohe Schuhe, besonders mit dünnem Absatz
  • sehr dehnbare Stoffe
  • Glitzer, Strass, Perlen, Nieten
  • Aufdruck, Schriftzug, Markenlogo auf Kleidung
  • starker V-Ausschnitt
  • Rüschen und Volant
  • zu weite, unförmige Mäntel
  • starke, zu deckende, zu mattierende Foundation
Ich bevorzuge…
  • neutrale, warme, gedeckte Farben
  • Hosen mit mittlerer oder hoher Leibhöhe
  • flache Schuhe, ansonsten Blockabsätze
  • eher feste, dicke Stoffe
  • Kleidungsstücke ohne “Klimbim”
  • cleane Oberteile “ohne alles”
  • lieber Rundhals- oder Turtleneck-Ausschnitt
  • geradlinige, nicht zu verspielte Schnitte
  • taillierte Mäntel
  • leichte BB-Cream, lieber mit dewy Finish

Nutze die “Nicht mein Style”-Liste weiter

Nachdem du nun im zweiten Schritt alle guten Alternativen aufgeschrieben hast, hast du nun eine kleine Zusammenfassung deiner Vorlieben und Abneigungen. Du kannst deine “Nicht mein Style”-Liste jetzt als Ausgangspunkt für deine weitere Stilfindung und der Erstellung deiner idealen Garderobe weiterverwenden.

Die “Nicht mein Style”-Liste funktioniert in allen Lebensbereichen

Logischerweise musste du dich mit dieser Vorgehensweise nicht nur auf deine Kleidung beschränken. Du kannst so eine “Nicht mein Style”-Liste in allen Lebensbereichen anwenden, zum Beispiel bei der Einrichtung und Dekoration deiner Wohnung. Gerade wenn man mit seinem Partner zusammenzieht, kann es helfen, wenn beide eine “Nicht mein Style”-Liste machen. So kann man dann abgleichen, was beide nicht mögen und herausfinden, mit was beide Personen cool sind.

Hast du auch schon eine “Nicht mein Style”-Liste angelegt? Wie hat das für dich funktioniert?

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