Über

Moin Moin!

Moin Moin!
Wie schön, dass du da bist! Auf diesem Blog dreht sich, neben meinen verworrenen Gedanken und alltäglichen Beobachtungen, alles um Persönlichkeitsentwicklung, Achtsamkeit, Slow/Fair-Fashion und meine persönliche Reise hin zu Zero Waste und Minimalismus. Ich bin mir nicht sicher, für was dieser Blog irgendwann stehen wird. Ich möchte mich nicht entscheiden müssen, ob ich für immer bei dieser Richtung bleibe, welche Themen ich dabei genau abhandle oder welche Zielgruppe ich ansprechen möchte. Das ist mir alles zu fad und strategisch, um mich auf Dauer daran halten zu können. Dieser Blog ist mein persönlicher Platz, wo ich meinen überfüllten Kopf entleeren, meine Gedanken in Worte fassen und euch dabei eventuell sogar ein wenig inspirieren kann.

Wer schreibt hier?

Ich bin Svenja, ein 24 Jahre alter Aprilscherz. Für mich sind es die kleinen Dinge, die ein Leben erst richtig lebenswert machen. Ich liebe es, beim Aufwachen von der Sonne begrüßt zu werden. Ich liebe es, wenn mir beim Spazieren warmer Sommerwind durch die Haare fährt, und meine heiße Tasse Tee oder Kaffee, wenn ich nach Hause komme. Ich bin gerne alleine, und nehme mir auch immer Zeit für Dinge, die mir wirklich Spaß bereiten. Dazu gehören Design, zeichnen, fotografieren, lesen und natürlich auch das Schreiben. Ich bin kein Profi, aber ich finde, das muss man nicht sein, um bei der Sache zu bleiben. Minimalismus, Nachhaltigkeit, Mode und gute Literatur haben für mich ebenfalls einen großen Stellenwert.

Ich bin…

Mein Humor ist tiefschwarz, ich lache auch gerne mal über mich selbst und, mit einer Tafel Schokolade gelockt, würde ich mich wahrscheinlich wirklich entführen lassen. Ich liebe lange Bahnfahrten, freundliche Unterhaltungen und ausgedehnte Spaziergänge durch die Wälder genauso wie kuschelige Abende auf der Couch. Meine liebste Jahreszeit ist der Frühling, wenn das Leben praktisch wieder aus dem Winterschlaf erwacht. Für mich gibt es nichts schöneres, als diesen frischen, natürlichen, leicht süßlichen Duft am Morgen. Ich liebe Nebel, Regen, Tau und Gewitter. All die Wetterphänomene, die fast schon beiläufig unser Leben bereichern und es zu etwas ganz besonderem machen. Die uns tagtäglich daran erinnern, dass wir lebendig sind – im hier und jetzt, und dass wir unsere begrenzte Zeit genießen sollten. Ich liebe Tiere, jede Facette der Natur und vor allem die kleinen, unberührten Fleckchen Wildnis in unserer heutigen Zivilisation.

Ich fühle…

Meinen Freund liebe ich auch. Er ist der wichtigste Mensch in meinem Leben. Ich könnte mir ein Leben ohne ihn kaum noch vorstellen und bin ihm einfach unfassbar dankbar, – dankbar für jede Sekunde, die er mir schenkt oder mit mir teilt. Dankbar für jeden Tag, an dem er mich zu der glücklichsten Version meines Selbsts macht. Denn es läuft bei mir nicht immer so gut, vielleicht habe ich auch einfach nur zu viel Angst. Ich habe Angst vor der Zukunft, vor bestimmten Situationen und einige Erlebnisse aus meiner Vergangenheit machen mir noch immer zu schaffen, auch wenn ich mit diesen schon längst abgeschlossen haben sollte.

Hätte, könnte, sollte. Ich habe Fehler gemacht, und ich habe mich oft selbst dafür gehasst, so manchen Menschen ohne triftige Gründe einfach aus meinem Leben gestoßen zu haben. Ich bin nicht gut darin, Freundschaften oder Kontakte aufrecht zu erhalten, manchmal ist mir auch alles egal. Ich schwanke zwischen Heimweh, Fernweh und weiß nicht wirklich, wohin mit mir. Ich denke zu viel nach, viel zu viel. Ich mache mir einen Kopf über Dinge, die gar nicht in meiner Macht liegen, ich grüble über Sachen, die für mich immer unantastbar bleiben werden. Monatelang hatte ich keine Kraft, aus dem Bett zu kommen und wollte einfach nur weiterschlafen. Ich fliege hoch und falle umso tiefer.

Ich denke…

Manchmal läuft für mich alles wie am Schnürchen,  alles scheint mir zuzufliegen. Manchmal bin ich einfach nur traurig. Darüber, was mit mir geschehen ist, welche Chancen ich verpasst habe und was mit der Welt, der Gesellschaft und in den Köpfen der Menschen von heute, geschieht. Ich würde gern die Welt verändern, aber ich weiß, dass das einzige, was ich verändern kann meine eigene kleine Welt ist.

Ich bin ein Mensch unter 7 Milliarden. Wie eure Nachbarn, der Obdachlose auf der Straße, die Verkäuferin im Supermarkt, der Busfahrer und auch die Kandidaten im Bundestag. Das alles sind Menschen unter 7 Milliarden. Ganz genau wie du. Wir alle haben Fehler, eigene Probleme, versteckte Ängste und Unsicherheiten. Kein Mensch ist perfekt, kein Mensch kann perfekt sein, kein Leben kann perfekt sein. Doch Perfektion erscheint mir zu grau, viel zu monoton.
Ich will leben. Einfach nur leben. Und das mit allen Höhen und Tiefen, die dazu gehören. Denn gerade das bereichert ein Leben besonders.
Oder wie seht ihr das?